Archiv des Autors: Setsail

SETSAIL gibt Tipps für Segler /-innen

Ab Dezember 2018 gibt SETSAIL in jedem Quartal Tipps und Empfehlungen rund um das Thema Segeln.

Thema des heutigen Blogs:

Die Weihnachtswunschliste fürs Christkind

  • Film DVD: „All Is Lost“ –  Ein einsamer Segler treibt mitten auf dem Ozean, bis er ein Leck im Rumpf entdeckt. Notdürftig gelingt es ihm, sein Boot zu flicken, als ein riesiger Orkan naht… (mit Robert Redford in einer Paraderolle) (z.B. Thalia.de)
  • Buch: BlueShip – Zwei Männer und viel Meer; Die Reiseroute von zwei jungen Seglern beginnt klassisch, dennoch läuft nicht alles so, wie in Lehrbüchern beschrieben. Die ersten Pannen erleben sie bald… (Delius Klasing Verlag)

Sachgeschenke:

  • Smartphone-Windmesser Skywatch WINDOO; Der Skywatch Windoo macht aus einem modernen Smartphone eine Mini-Wetterstation. Er wird einfach in die Kopfhörer-Buchse des Smartphones gesteckt und zeigt Windstärke und Temperatur an. (z.B.: segelservice.com)
  • Secumar Automatikweste ARKONA 275 HARNESS (vollautomatisch, mit Lifebelt); Damit ihr Liebster / ihre Liebste immer sicher unterwegs ist. (z.B.: segelservice.com)

Premium Geschenke

  • Sublue White Shark Mix Tauchscooter; Der White Shark Mix Seascooter von Sublue zählt zu den kleinsten Tauchscootern der Welt. Durch das geringe Gewicht von 2,1 kg und der kompakten Größe ist sogar der Transport als Handgepäck im Flugzeug möglich! (z.B.: escootershop.de)
  • SETSAIL Geschenk Gutschein; kommen Sie an Bord und erleben auch Sie die einzigartige Umsetzung, die persönliche Betreuung und die kreativen Programmideen beim Komfort-Segeln mit SETSAIL. (z.B.: bei setsail.de)

Über das Meer zur mediterranen Küche

Restaurant-Tipps für den Gourmet der mediterranen Küche

Mediterrane Küche: Wer hat nicht schon bei dem Wort den Geschmack des Südens auf der Zunge. Doch die eine Mittelmeer-Küche gibt es nicht. Gerichte wie die Nordafrikas, Spaniens und Italiens haben alle ihre Besonderheiten. Und der über das Mittelmeer reisende Gourmet findet das gar nicht verkehrt. Allein die Inseln im Mittelmeer – je nach geografischer Nähe gibt es kulinarische Einflüsse der benachbarten Kontinente. Auch bei den Balearen, mit Mallorca im Zentrum, kann der geneigte Gourmet einiges erschmecken.

Der Nord-Westen

West-Kueste Mallorcas Nähe Banyalbufar

West-Kueste Mallorcas Nähe Banyalbufar <b<>© Circumnavigation – Shutterstock.com

Nimmt er den Wasserweg, den idealen Weg sich einer Insel zu nähern, und segelt auf einer Yacht an der Nord-West-Küste Mallorcas entlang, ragen Felsen steil vor ihm auf. Elf Gipfel davon über eintausend Meter Höhe! Die Serra de Tramuntana mit ihren unzähligen kleinen Dörfern mit extensiver Viehwirtschaft und Olivenhainen. Hier wird das Herz der mediterranen wie auch der mallorquinschen Küche produziert: Das Olivenöl (Tipps zum Öl für die mediterrane Küche finden Sie im Setsail-Blog). Da huschen weiße, graue und schwarze Punkte über die Hänge. Weiße Schafe und graue Ziegen – nur was sind die schwarzen Punkte?

Abend im Port de Soller

Abend im Port de Soller
© holbo – Shutterstock.com

Schon öffnet sich eine einladende Bucht und Port de Sóller empfängt den maritimen Gast. Hier liegt in der Carretera de Deià mit einem phantastischen Blick über die Küste das Béns d’Avall. Benet Vicens gilt als einer der Visionäre der neuen balearischen Küche. Zurecht, baut er doch in monatlich wechselnde Menüs auch Kalbfleisch von Menorca wie Wurst aus „Porc Negre“, dem Fleisch des berühmten schwarzen Schweines Mallorcas, mit ein. Reservieren sollte man vorher unbedingt unter www.Bensdavall.com. Mit „Porc Negre“ haben wir dann auch die vitalen schwarzen Punkte an den Hängen erklärt!

 

Der Osten

Die fruchtbare aber auch heiße Kornkammer Mallorcas ist das flache plane Zentrum „Es Plà“. Neben Korn kommen hier die wohlschmeckenden Kartoffeln und Gemüse für die mediterrane Küche Mallorcas her. Und nicht zuletzt der Wein (siehe entsprechenden Blog-Beitrag). Davon sieht unser segelnder Gourmet von Osten kommend nicht viel, schließlich liegt vor Es Plà im Osten noch „Llevant“, zu deutsch: der „Osten“, vorgelagert. Den deutlich flacheren Bergrücken Serres de Llevant lässt er links liegen und hat nun eine Küste mit weiten Stränden und vielen Häfen vor sich. Er greift gleich nach dem Stern und wählt mit dem Bou in der Calle Lines in Sa Coma ein ganz exklusives Sterne-Restaurant – www.esmolidenbou.es. Lediglich zwölf Gäste kommen am Abend in den Genuss der Küche Tomeu Caldenteys. Pünktlich sollte man hier unbedingt sein, sonst startet das Menü ohne einen. Das wäre schade, verspricht uns der Maitre doch „Food with soul“ in einer kulinarischen Oper in drei Akten.

Dinner am Meer

Dinner am Meer
© Cheewin Blue – Shutterstock.com

Der Süden

Der Gourmet wird von Süden segelnd an der „Playa de Palma“ überrascht mehr vorfinden als Fastfood. Die ambitionierte Initiative „Palma Beach“ bringt Qualität an die Playa und so entdeckt er dort an der Carrer de Miquel Pellisa das „Bonito Soul Kitchen“ www.enjoyinternational.es. Wieder eine Küche mit Seele, diesmal allerdings in Fusion mit asiatischen Noten und einer peppigen Margarita Bar.

Und Tapas? Auf Mallorca gibt es doch Tapas fragen Sie? Eine Antwort auf die Frage und die des Tabernero in der Bar „Algo para picar?“ finden Sie ebenfalls im Setsail Blog.

Appetit bekommen auf einen Segeltörn mit kulinarischen Highlights der mediterranen Küche rund um Mallorca? Schauen Sie sich die Programme von Setsail an. Die dort vorgeschlagenen Restaurants sind je nach Programm unterschiedlich. Fragen Sie den Skipper ruhig nach einem Tipp für ein gutes Restaurant. Und der Transfer zum Geschmackserlebnis steht bei Setsail schon im nächsten Hafen bereit.

Passendes Landgangs-Programm anschauen

 

Sail and Wine Mai 2017

SETSAIL  Segelkreuzfahrt 20. – 27. Mai 2017 rund um Mallorca

Ein kleiner Reisebericht

Seit mehr als 25 Jahren kenne, besser gesagt glaube ich Mallorca, einer der schönsten Destinationen im Mittelmeerraum zu kennen. Doch bei jedem Besuch überrascht mich dieses Kleinod aufs Neue. Besonders ist dies der Fall, wenn man Mallorca von See aus erlebt. Wunderschöne Strandabschnitte wechseln sich mit Steilküsten ab. Glasklares ,  türkisfarben schimmerndes Wasser lädt in vielen traumhaft versteckten , oft nur von See zu erreichenden Buchten,  zu einem Sprung ins Wasser ein. Danach gibt es einen leckeren, verdienten mediterranen Imbiss aus der Bordküche.

 

Am Abend ist jede Einfahrt in einen Hafen eine neue , herausfordernde Erfahrung. Man freut sich auf die Atmosphäre an Land, die kleinen einladenden Restaurants und das quirlige Hafenleben.

Ich habe hier noch keinen unfreundlichen Marinero erlebt. Gerne ist man hilfsbereit beim Anlegemanöver und man hat immer das Gefühl willkommen zu sein.

 

Bei unserem Mai Törn in diesem Jahr erinnere ich mich besonders gerne an die Begleitung einer Delfinfamilie zwischen Porto Christo und Porto Pollenca. An das Vorbeirauschen der Küste als  wir zwischen Cala Dòr und Puerto Christo unseren Genacker gesetzt hatten und mit achterlichem Wind stolze 10.4 Knoten erreichten.

 

An die immer wieder beeindruckende Umfahrt des Capo de Formentor, die dominante Steilküste an der Nordseite, das majestätische Tramuntanagebirge  und die Terrassenlandschaft von Bunjabalfar. Eine architektonische Meisterleistung aus der Zeit der maurischen Besetzung der Insel.


In diesem Jahr war für mich das gastronomische Highlight unser letzter Abend im Hafen von Porto Andratx,  wo  uns  Caroline von „ private cooking „ eine charmante und top qualifizierten Köchin bei einem Gastro-und Weinevent an Bord verwöhnt hat.

 

Natürlich wird das ganze erst rund , wenn die richtige Mannschaft, die richtigen Gäste  an Bord sind. Und  in diesem Jahr war das , wie in den Vorjahren der Fall.  Ich glaube, dass diese  intime, emotional Stimmung nur bei einer Segelkreuzfahrt mit maximal 4-6 Gästen erreicht werden kann.

Hier ist man ein Team, man tauscht sich aus, wer Lust hat aktiv mit zu segeln packt an,

wer seine Kochkünste demonstrieren will ist dazu herzlich eingeladen und der Weinkenner unter den Gästen kann aus dem kleinen, aber gut sortierten Bordfundus kredenzen. Der übrigens überwiegend aus mallorquinischen Weinen besteht.

Heute schon zähle ich die Tage bis Anfang September, wo wir mit neuen, netten begeisterungsfähigen Gästen, Neues erleben werden…. Danke Mallorca.

 

Dank  an meinen Freund und Skipper Thomas

Klassisches Segelboot bei Sonnenuntergang vor Key West, Florida

Segeln in Florida?

Auch auf der Suche nach einem neuen interessanten Segelgebiet habe ich im Januar dem Sunshine State Florida einen Besuch abgestattet. Warum Florida ? Ganzjährig attraktives Klima, von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Pro:

wie oben bereits angemerkt , das Klima – meistens toller Sonnenschein, angenehm warm, im Sommer nachmittags kurze Regenunterbrechung

Du brauchst in Florida keinen Segelschein, lediglich die gedeckte Kreditkarte

Alle Boote sind 100% versichert und wer liegenbleibt ruft über´s Handy SEATOWL. Der US- ADAC für´s Wassers
Kontra:

Die An- und Abreise verhältnismäßig lang und zeitaufwendig.

Das Angebot an attraktiven, neuwertigen Segelbooten geringer als am Mittelmeer.

Der Meeresgrund an der Atlantikküste fällt sehr schnell ab. Das Flachwasser hat einen schmalen Streifen. Guter Ankergrund ist schwer zu finden. An vielen Stellen ist es verboten (weil Badegebiet).

An der Westküste ist die Wasser-Tiefe sehr gering, Die ausgewiesenen Wasserstrassen in Küstennähe für Segelboote teilweise sehr eng.
Fazit:

Der Sunshine State ist das Eldorado für Motorboote, die auch mit einem ca. 90%igen Anteil hier absolut dominant sind.

Mit dem Motorboot kommt man überall hin. Ob an die Strände der Keys, oder ins Bootsdock vor der eigens angemieteten Villa, oder man fährt zum Lunch oder Dinner ans Restaurant.

Mit der Segelyacht macht es dort keinen Spaß. Vor allem wegen der viele sich verändernden Untiefen.

Die nächste Reise : Check Ostküste USA, Maine…..

ALSO vorerst: Alles bleibt beim Alten: Nichts geht über einen schönen Törn durchs Mittelmeer , insbesondere die Balearen.
Euer Danny

Cape Coral für Segelboote zu flach

Sail & wine 7. Tag

Auch die schönsten Dinge haben ein Ende…

Wir brechen um 10:00 Uhr in Cabrera auf und steuern Kurs Cala Pi auf Mallorca. Als wir dort ankommen ist zum Glück noch nicht viel los. Somit fahren wir in die Bucht hinein und ankern. Ich gehe sogar noch schwimmen. Bei diesem smaragdgrünen Wasser muss das sein??. Es gibt Tomaten, Oliven, Hähnchenschenkel und noch ein Glas Weiswein. Das letzte Stück in den Heimathafen setzen wir nochmals alle Segel. Ein wunderbarer Abschluss einer tollen Woche. Nach einer Dusche wird unser Gast mit dem bestellten VIP Service zum Flghafen gebracht. Adios Amigo! 

    
 

Sail & wine 6. Tag

Heute steuern wir Cabrera eine kleine Insel südöstlich von Mallorca an. Für uns ein Muss auf jedem Mallorcatörn.

Der Segeltag war geprägt durch Raumschotskurse, bei denen der Wind schräg von hinten kommt. Eine ideale Gelegenheit unseren zusätzlich gemieteten Genacker auszuprobieren. Nach einigem Aufwand was das verlegen von Schoten und Leinen betrifft setzen wir das Segel mit seinem Bergeschlauch und es funktioniert! Mit seinem knapp 200 Quadratmeter Fläche verschafft das Segel uns 2 Knoten zusätzliche Geschwindigkeit. Ein tolles Gefühl, welches wir mit einem Manöverbier belohnen?

Wir laufen ca. 16:30 auf Cabrera zu. Dort werfen wir zunächst vom Wasser aus einen Blick in die Blaue Grotte. Eine Höhle, die man mit dem Boot befahren kann. Aufgrund der Höhe unseres Mastes passen wir leider nicht hinein, aber der Blick von außen ist auch wunderbar.

Als wir in die eigentliche Ankerbucht einlaufen finden wir schnell eine freie Boje an der wir festmachen. Unsere Postadresse heißt heute A-6!

Wir trinken kein Einlaufbier, weil wir keins mehr haben.? deshalb machen wir schnell unser Dingi klar, bringen den Aussenborder an und fahren an Land um in der einzigen Taverne ein kühles frisches Bier zu trinken. Nach einer kleinen Wanderung zur Burg in der früher Gefangene eingekerkert waren, kaufen wir noch ein paar Dosen Bier, tauschen Seemannsgarn mit anderen Crews aus und fahren dann zurück an Bord. 

Kochen mit Freunden ist angesagt! Es gibt zur Vorspeise Tomate Mozarella. Hauptgericht ist in Seranoschinken eingerolltes Kabeljaufilet mit eingelegten Tomaten. Zum Nachtisch gibt es Joghurt mit Honig, Zitronensaft und Nüssen. Dazu natürlich leckeren mallorquinischen Wein. 

Da wir vom Tag und den vielen Eindrücken kaputt sind gehen wir früh zu Bett. Zuvor jedoch lassen wir die schönen Erlebnisse der Woche Revue passieren und sind ein wenig traurig, dass morgen der letzte Tag bevorsteht. 

    
    
 

Sail & wine 5. Tag

Heute ist Mittwoch, unser fünfter Tag auf dem Törn rund um Mallorca. Wir haben heute viel mehr Zeit als sonst, denn wir müssen nur ein vergleichsweise kurzes Stück vorwärts kommen. Das Tagesziel ist Cala D’Or. Wie wir finden einer der schönsten Häfen auf Mallorca. Der Naturhafen liegt tief ins Land eingeschnitten und ist deshalb besonders geschützt. Die Marina bietet hervorragenden Komfort und eine gute Infrastruktur. Viele Geschäfte und tolle Restaurants. 

Mittags steuern wir die Cala Atena an um zu Ankern. Eine tolle Bucht, aber leider heute sehr unruhig wegen hereinkommender Wellen. Deshalb machen wir nur kurz Siesta bei Käse, Seranoschinken und Oliven. 

Bereits um 16.30 steuern wir Cala D’Or an und bekommen gleich einen schönen Liegeplatz zugewiesen. Nach dem Einlaufbier machen unser Gast und ich uns auf den Weg um etwas einzukaufen. Abends sind wir im Restaurant Port Petit. Das Restaurant wurde von SETSAIL ausgesucht, weil es eine hervorragende Küche, eine Top Lage und sehr freundliches Personal hat. Wir essen alle ein Viergangmenü der Extraklasse. Nach Postres, Caffee und Digestiv gehen wir satt und zufrieden aufs Schiff und lassen den Tag ausklingen. 

    
    
   

Sail & wine 4. Tag

Wir legen gegen 11.00 Uhr ab. Das Tagesziel ist die Marina von Porto Cristo. In dem Ort Porto Cristo gibt es zwei Marinas. An der Hafeneinfahrt auf der linken Seite eine private Marina in der wir einen Liegeplatz reserviert haben. Auf der rechten Seite die städtische Marina von Ports Ib, die aber qualitativ nicht so gut ist. Aber zurück zum Tagesverlauf. Da der Wind genau aus südlicher Richtung kommt, müssen wir hoch am Wind kreuzen. Bei Teilweise Windstärke 4 bedeutet das schon ganz schöne Schräglage. Für die erfahrenen an Bord nichts besonderes. Für einen Gast jedoch eine interessante neue Erfahrung. Gegen 15.00 Uhr beschließen wir die Segel einzuholen und mit Maschine die letzten Meilen zurück zu legen. Als wir ankommen werden wir von den Marina Mitarbeitern bereits erwartet und unser Liegeplatz wird uns zugewiesen. Es ist für Mai ungewöhnlich voll. Nach einer Dusche machen wir uns frisch und gehen in den Ort ins Restaurant Roland. Eine tolle Erfahrung! Wir essen ein Dreigang Menü und trinken korrespondierende Weine.

Zwei Crewmitglieder lassen den Abend bei einem Bier an der Hafenbar ausklingen und die Erfahrungen des Tages werden nochmals Revue passieren gelassen. 

 

Sail & wine 3. Tag

Um 10.30 Uhr legen wir in Port de Soller ab in Richtung Port de Pollensa. Diese 35 Seemeilen sollten es in sich haben. Gleich hinter der Hafenausfahrt setzen wir Segel. Der Wind kommt aus nördlichen Richtungen mit 3-4 Windstärken. Eigentlich ideale Segelbedingungen, wären da nicht die 3 Meter hohen Wellen. Aber wir haben ja ein großes Schiff (die Neuschnee ist 14,99 Meter lang und 4,67 breit) insofern also kein Grund zur Sorge. Einem Crewmitglied bekommt die Überfahrt jedoch nicht so gut 😉 however, wir legen im Club Nautico de Port de Pollensa um 17.30 bei bestem Wetter an und nach dem Einlaufbier ist alles wieder gut. Nun müssen wir uns etwas beeilen, denn um 18.30 werden wir von einem Mitarbeiter von Vijajes Imperial am Schiff abgeholt und das nächste Weingut wartet auf uns. Diesmal etwas ganz Besonderes. Senior Amengual der Besitzer der Bodega produziert mit ca. 1000 Weinstöcken pro Jahr 2500 Flaschen Wein. Die Weine sind ein Chardonnay, ein Cuvé aus Merlot und Syrah, und ein Cabernet Sauvignon. Wir probieren natürlich alle Sorten und genießen die Zeit bei Käse, Brot und Sobrasada, alles selbstgemacht und wirklich alles ein Genuss. Wir kaufen noch jeweils eine Flasche von jeder Sorte und fahren zurück zum Hafen. Hier befindet sich gleich 200 Meter vom Schiff das Restaurant La llonja in dem wir Plätze reserviert haben. Wir genießen ein Abendessen der Extraklasse. Nach einem Erfrischungsbier trinken wir die letzte Flasche Emilio Moro aus 2011 die der Gastronom im Keller hat – einfach nur lecker! Zwei Crewmitglieder entschließen sich für fangfrischen Fisch ( Seeteufel) und einer für eine Seezunge. Als Vorspeise essen wir Thunfischtartar, Tintenfisch gegrillt und gegrilltes Gemüse. Alles Hervorragend. Somit fällt das Resumé des Tages durchweg positiv aus. Ergänzend möchten wir noch erwähnen, dass der Club Nautico in Pollensa wirklich eine tolle Marina ist. Saubere Duschen, und Sanitäranlagen und einen tollen Pool zur freien Nutzung eingeschlossen.

    
    
    
   

Sail & wine 2. Tag

Am heutigen Tag wird zum ersten Mal unser Törn seinem Namen gerecht. Wir segeln nach Andratx wo wir am Gästekai längsseits festmachen. Ein vorgebuchter Shuttleservice holt die Crew direkt am Schiff ab und wir fahren auf das Weingut Santa Catarina. Es werden 6 Weine verköstigt. Dazu gibt es Jamon Serano, Käse und Oliven. Der Weinkeller bietet einen tolle Atmosphäre und allen Teilnehmern gefällt es richtig gut, zumal auch die Betreuung hervorragend ist. Nach ca. 2 Stunden geht es zurück aufs Schiff. Unsere „Neuschnee“ muss uns ja heute noch nach Port de Soller bringen. dort kommen wir um 19.15 nach einem langen aber sehr schönen Segeltag an. Wir liegen direkt vorne an der Hafeneinfahrt in der Marina Tramuntana wo natürlich unser Platz für die Nacht vorgebucht ist. Als wir unser Schiff festgemacht und das SETSAIL Beachflag aufgestellt haben, erleben wir ein besonderes Naturschauspiel. Eine Wand von Schwarzen Wolken zieht über die Berge in Richtung unseres Schiffes. Wir erwarten ein schlimmes Unwetter. Aber so schnell wie sie gekommen sind verschwinden auch die schwarzen Wolken wieder und wir haben keine Schäden zu beklagen. Da wir sehr viel Proviant an Bord haben, beschließen wir nicht eines der von SETSAIL empfohlenen Restaurants aufzusuchen, sondern an Bord zu bleiben und selber etwas zu kochen. Es gibt Bratkartoffeln mit Speck und Ei, gebratenes Gemüse und einen frischen Salat dazu. Nach einer Dusche in dem von SETSAIL gebuchten Hotelzimmer lassen wir den Abend bei einem frischen Bier in einer der vielen Hafenbars ausklingen.